Yoga

In der Hatha Yoga

Übungspraxis geht es darum, mittels körperlicher Übungen bzw. Haltungen (Asanas) und unter gleichzeitiger zuhilfenahme der bewussten Lenkung des Atems, den Geist so zu beruhigen, dass die polaren Kräfte, die ein jeder von uns in sich trägt, harmonisiert und einander angeglichen werden.

Desweiteren geht es darum, in den durch die Haltungen (Asanas) eingenommenen Dehnungen, loszulassen, d.h. zu entspannen!

Das Ergebnis dieser Übungspraxis ist der Einklang zwischen: Körper, Geist und Seele.


 


Leistungangebot:


Yoga                 

- Hatha-Yoga

- Pranayama & Meditation nach Dr. Shrikrishna Bhushan Tengshe

- Mantra Singen & Meditation

- Faszien Yoga

- Yoga prae- und postnatal

- Yoga und Ayurveda (Yoga-Praxis speziell auf deinen/Ihren Konstitutionstyp angestimmt)

- Yoga auf dem Stuhl (Yoga-Praxis speziell für Senioren; für Gesunde, gesundheitlich oder körperlich Beeinträchtigte / Betroffene und Rollstuhlfahrer) - siehe unten -

- Yoga für Männer

- Yoga für Kinder und Jugendliche

- XXL Yoga

- Shankaprakshalana - siehe unten -


Yoga auf dem Stuhl für Senioren

Yoga-Praxis speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse und Herausforderung von Senioren.

Geeignet für: Gesunde, gesundheitlich Beeinträchtigte / Betroffene und auch RollstuhlfahrerInnen.                                                                                                                  

Inhalte der Yoga-Praxis: Körperachtsamkeitsübungen, Atemübungen, Übungen zur Mobilisation, Kräftigung und Entspannung                                                                        

Ergebnis:Mobilisation und Kräftigung, Energiegewinn, körperliches und geistiges Wohlbefinden, Bewusstseinserweiterung                                                                           

Hinweis: Der Inhalt der Unterrichtsstunde ist stets so aufgebaut, dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene gleichermaßen von der Yoga-Praxis profitieren.


Hinweis:

Grundsätzlich kann Yoga in jedem Alter begonnen und praktiziert werden. Eine besonders athletische, gelenkige Konstitution ist nicht erforderlich. Eine gute Basis-Gesundheit ist jedoch bestimmt ein Vorteil. Mögliche physische oder psychische Leiden können aber durchaus eine Motivation sein, um sich intensiv mit der Yoga-Praxis  auseinanderzusetzen und dadurch den Heilungsprozess in Gang zu bringen.

Vorsicht geboten ist bei Patienten, die z.B. unter Herzproblemen oder Leistenbruch leiden. Diese Menschen müssen sich gewissen Stellungen und Atemübungen sehr vorsichtig annähern, um Unfälle und Komplikationen zu vermeiden. Es ist immer ratsam, den Kursleiter über gravierende gesundheitliche Probleme zu informieren, damit er abschätzen kann, bis zu welchem Grad einem Menschen das Üben zumutbar ist.

Grundsätzlich ist der Inhalt der Unterrichtsstunde stets so aufgebaut, dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene gleichermaßen von der Yoga-Praxis profitieren.


Shankaprakshalana

Die yogische Darmreinigung oder auch yogische Verjüngungskur, deren Zweck es ist, den Alterungsprozess aufzuhalten (André von Lysebeth)

Shankaprakshalana gehört zu den bekanntesten Reinigungsübungen im Yoga und wird als dessen wirkungsvollste bezeichnet. Shankaprakshalana wird 2-mal im Jahr jeweils im Frühling und im Herbst durchgeführt. Es ist empfehlenswert, diese Übung  ohne Anspannung und Stress durchzuführen.

Vor Beginn der Darmreinigung erkläre ich euch den Ablauf und zeige und übe mit euch ebenso die notwendigen Asanas (Yogahaltungen), die den Prozess der Darmreinigung unterstützen.

Shanka heißt Muschel, die innen eine Spirale hat und Prakshalana bedeutet reinigen oder waschen. Sinn und Zweck dieser yogischen Reinigungs-Übung ist mithilfe von Trinken leicht gesalzenen Wassers (Geschmack ähnlich Tränenflüssigkeit) und spezieller Hatha-Yoga Übungen die „muschelförmigen“ Gedärme gründlich auszuwaschen, sodass der gesamte Verdauungstrakt, beginnend vom Mund bis hin zum After gründlich gereinigt wird. Das Salz hat dabei die Aufgabe, Kotverkrustungen zu lösen; zudem wird das Wasser vom Körpergewebe nicht aufgenommen.

Die Übungen beinhalten sowohl Vorwärts-, Rückwärts- als auch Seitbeugen und Drehübungen, die ständige Druckveränderungen im Körper bewirken und somit die Flüssigkeit auf sanfte Weise durch den gesamten Verdauungstrakt spülen.

In der Woche vor der großen Darmreinigung empfiehlt es sich, die tägliche Trinkmenge auf 1,5 bis 2 l zu erhöhen. Am Vortag bitte nur leichte Koste zu sich zu nehmen.

Ablauf:

Wir treffen uns morgens mit nüchternem Magen - für wen es angenehmer ist, kann gerne vorher eine Tasse Kräutertee trinken – und beginnen damit, zunächst zwei große Gläser leicht gesalzenen Wassers zu trinken. Dann beginnen die Körperübungen, die das Wasser durch den gesamten Verdauungstrakt bringen. Wenn eine Übungssequenz beendet ist, wird das Trinken mit zwei Gläsern wieder aufgenommen, anschließend wird mit den Übungen weitergemacht. Dieses Wechselspiel erfolgt so lange, bis man das erste Mal zur Toilette gegangen ist. Danach geht alles „wie von selbst“ – auch wenn man vorhat, wieder zwei Gläser (diesmal ohne Salz) zu trinken und zu üben, wird man mitten im Prozess schnell wieder auf die Toilette gehen müssen. Das Übungsende ist erreicht, wenn nur noch klares Wasser ausgespült wird.

Danach erfolgt eine 30 – 45 minütige Ruhephase.

Anschließend ist es notwendig, in Ghee (Butterschmalz) gedünsteten Reis mit Mung-Linsen zu sich zu nehmen, um die Darmwände wieder auszukleiden. Diese Mahlzeit ist äußerst wichtig, weil der natürliche Schutzmantel des Darms durch diese Übung zum größten Teil entfernt wird und das Ghee den notwendigen Schutz der Darmwände übernimmt, bis sich der natürliche Schutzmantel wieder neu gebildet hat. Die Linsen liefern Proteine, der Reis Kohlenhydrate und das Ghee Fett, sodass man nach der anstrengenden Darmreinigung und des eintägigen Nahrungsentzugs neue Energie erhält.

Am Nachmittag empfiehlt es sich, zu ruhen, leichte Spaziergänge und Dinge für sich zu tun, die dem eigenen Wohlbefinden dienen. Ebenso ist es empfehlenswert am Tag der Darmreinigung abends nur leichte Kost zu sich zu nehmen und auch an den Tagen danach, schwere, fette oder blähende Nahrung zu vermeiden. Ferner sollte u.a. auch für einige Tage Kaffe und Alkohol vermieden werden.

Wirkung:

Die Reinigung des Verdauungstraktes stärkt das Immunsystem, das zu 80% in der Darmwand lokalisiert ist. Indem Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden werden, wird der Alterungsprozess abgeschwächt. Der Körper wird entsäuert. Verstopfungen und Darmkrankheiten vorgebeugt. Die Reinigung erfolgt nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern oft auch mental, sodass  Altes leichter loslassen werden kann.   

Kontraindikationen:

Hoher Blutdruck, Herzkrankheiten, Magen- oder Darmschleimhautentzündungen oder -geschwüre, Nierenleiden, Personen mit starkem Unter- oder Übergewicht, Essstörungen, sehr junge oder alte Menschen, Personen mit Rekonvaleszenz, Frauen während der Periode oder Schwangerschaft.

Termine: auf Anfrage - individuelle Terminabstimmung

Inklusive: Bereitstellung aller benötigten Dinge wie: Wasser, Salz, Becher, Yogamatten, Ruhebereich, ausreichend Toiletten, Ghee und Kitchery.

Bei Bedarf bitte eine Decke und warme Socken mitbringen.